Zyklo - Präzisionsgetriebe

 

Ob Robotik, Maschinen- oder Werkzeugbau, moderne Maschinen müssen schnelle, präzise Bewegungen ausführen, dabei zuverlässig arbeiten und eine hohe Lebensdauer besitzen. Diese Anforderungen setzen Getriebe voraus, die nur minimales Spiel aufweisen und hohen Schockbelastungen standhalten. Präzisionsgetriebe von Nabtesco erfüllen diese Anforderungen.

Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo schnelle und genaue Positionierbewegungen mit hohen Traglasten ohne Nachschwingen realisiert werden müssen. Auf die große Anwendungsvielfalt hat man sich optimal eingestellt. Eine große Auswahl an Voll- und Hohlwellengetrieben steht unseren Kunden zur Verfügung: als Einbausätze oder einbaufertige Getriebeköpfe. Auf Wunsch liefern wir Vorschaltgetriebe, die rechtwinklige Motormontage wie auch Untersetzungen, die größer sind als i = 300, ermöglichen. Auch Sonderlösungen entwickeln wir partnerschaftlich mit unseren Kunden. Und wir bieten für jedes Getriebe das richtige Schmiermittel an.

Präzisionsgetriebe
 

Vorteile Nabtesco-Exzentergetriebe

  • Nenndrehmomente bis 15.000Nm realisierbar
  • Minimaler Bauraum bei extrem hoher Steifigkeit
  • Höchste Präzision und Positioniergenauigkeit (Hystereseverlust <1 arcmin)
  • Hohe Steifigkeit der Gesamtgetriebestufe
  • Unempfindlich gegen Verschleiß, Stöße und Vibrationen
  • Hohe Lebensdauer bei geringer Wartung
  • Schockbelastbar mit Faktor 5 des MNenn
  • Niedriges Massenträgheitsmoment

Anwendungsbereiche

Antennenbau
Handling
Medizintechnik
Robotik
Schweiß-
technik
Solartechnik
Verpackungs-
technik
Werkzeug-
maschinen

Funktionsprinzip

Das Antriebsritzel überträgt die Drehbewegung des Servomotors auf die Stirnräder. Die Drehzahl wird entsprechend der Übersetzung zwischen Ritzel und Stirnrädern verringert. Letztere sind über eine Vielkeilwelle direkt mit den Exzenterwellen verbunden. Je nach Getriebegröße gibt es zwei oder drei dieser Wellen. Die Exzenter bewegen die Kurvenscheiben über Nadellager. Sie ruhen mit Kegelrollenlagern in der Antriebswelle und dem Halteflansch. Die Kurvenscheiben bewegen sich um den Verbindungssockel zwischen Abtriebs- und Halteflansch.

Die Außenbolzen sind mit dem Teilungsabstand der Kurvenscheiben im Bolzenring angeordnet. Der Bolzenring besitzt eine Teilung mehr als die Kurvenscheibe. Durchlaufen die Exzenter eine volle Drehung, drehen sich die Kurvenscheiben außermittig um eine Teilung weiter. Dabei berühren alle Kurven der Kurvenscheibe die Außenbolzen. Die Antriebswelle überträgt die Drehbewegung über das Stirnradgetriebe auf die Exzenter. Diese wälzen die Kurvenscheiben im Bolzenring ab und reduzieren auf diese Weise die Drehzahl.

Das Gesamtuntersetzungsverhältnis ist das Produkt des ersten und des zweiten Untersetzungsverhältnisses.

Funktionsprinzip
 

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